PV-Direktvermarktung: Solarpark-Erträge mit Speichern steigern
Transparente Direktvermarktung mit Open Book-Kooperation – ohne eigene Investition


Komplettpaket mit PV-Direktvermarktung
Profitieren Sie von höheren Solarpark-Erträgen, ermöglicht durch eine offene Kalkulation, Kostentransparenz und Revenue-Share.
Enerfin tritt als erfahrener Partner auf und finanziert, baut sowie betreibt einen Grünstromspeicher neben Ihrer PV-Anlage mit transparenter Projektabwicklung („Open Book-Modell“). Sie erhalten auf dieser Grundlage eine gesicherte Finanzierung und partizipieren im Revenue-Share fair an allen erzielten Markterlösen pro erzeugter kWh. Zudem steigern die erhöhten und stabileren Einnahmen die Kreditwürdigkeit des Solarparks.
PV-Direktvermarktung:
Vorteile auf einen Blick
Open Book-Erlös- und Kostenmodell

Wie funktioniert die Direktvermarktung mit Enerfin?
Die Solar-Direktvermarktung gestaltet Enerfin im Open Book-Modell. Das bedeutet, dass alle Projektdaten durch Enerfin, insbesondere zur Umsatzgenerierung und Kostenstruktur, transparent dargestellt werden. Dadurch entsteht eine faire und vertrauensvolle Basis für die Preisverhandlung.
Offen gelegt werden alle wesentlichen Kosten- und Erlösstrukturen, darunter unter anderem CAPEX (Investitionskosten), OPEX (Betriebskosten), Ertragsprognosen und die Finanzierungsstruktur.
Anlagenbetreiber profitieren durch die Open Book-Transparenz von einer fairen Preisbildung und stabilen Markterlösen (Revenue). Der Anspruch auf die EEG-Förderung bleibt, sofern vorhanden, weiterhin bestehen.
Die Kreditwürdigkeit des Projekts wird durch das Hinterlegen zertifizierter Price-Forward-Kurven gestärkt. Dadurch liegen dem Projekt verlässliche und nachvollziehbare Marktannahmen zugrunde.
Warum PV-Anlage mit Grünstromspeichern kombinieren?
Grünstromspeicher ermöglichen es Solarparkbetreibern, durch gezielte Einspeisung in Hochpreisphasen signifikant höhere Erlöse mit ihrem Grünstrom zu erzielen. Ein transparentes Ertragsmodell bezieht auch die Einnahmen aus Spotmarkt, Regelenergie und Arbitrage mit ein.
Damit diese Potenziale fair und nachvollziebar zwischen allen Beteiligten verteilt werden können, setzt Enerfin auf das Open Book-Modell.
Es beschreibt die Offenlegung eines Vergütungsmodells für eine PV-Anlage in Kombination mit Grünstromspeichern. Der langfristige Vertrag zwischen den Parteien zielt auf die Vermarktung von Strom und die Aufteilung der Markterlöse zu vorher festgelegten Bedingungen ab. Entdecken Sie weitere Vorteile der PV-Direktvermarktung.


Über Enerfin
Enerfin mit Sitz in der Schweiz und Deutschland kombiniert Finanzierungs-, Technologie- und Energiehandelskompetenz.
Die Software- und Speicherlösungen unserer Schwesterfirma Lynus AG werden in über 1.500 Wohngebäuden, Betrieben und Solarparks eingesetzt.
Das integrierte Machine-Learning optimiert Energieströme und ist die technologische Grundlage für unsere Direktvermarktung. Es sorgt für eine optimale Vermarktung von Speichern an den Energiemärkten.
Ausgewählte aktuelle Projekte finden Sie in unseren Referenzen.
Vorteile einer PV-Direktvermarktung
Kooperationen zur Direktvermarktung bieten Stromerzeugern zahlreiche Vorteile, besonders im Open Book-Modell. Sie sind ein zentrales Instrument für die Energiewende und gewinnen insbesondere im Hinblick auf Klimaziele und Kostenkontrolle zunehmend an Bedeutung.
Langfristige Einnahmesicherheit
Ein Open Book-Modell garantiert eine verbindliche Stromvermarktung über viele Jahre, in der Regel zwischen 10 und 20 Jahren.
So entsteht eine faire Partnerschaft und eine verlässliche Kalkulationsbasis über die gesamte Lebensdauer der Anlage.
Geteiltes Marktrisiko
Ohne Kooperation müssten Betreiber ihren Strom zu stark schwankenden Preisen an der Börse verkaufen. Das sogenannte Marktpreisrisiko obliegt dann vollständig den Betreibern.
Im Rahmen der PV-Direktvermarktung übernimmt der Stromvermarkter zusammen mit dem Anlagenbetreiber dieses Risiko. Negativ-Preis-Phasen werden vermieden, da die Energie in ertragsreiche Stunden verschoben wird.
Keine Vermarktungsverantwortung
Der Direktvermarkter übernimmt in der Regel die gesamte operative Vermarktung an der Strombörse (Spot- oder Day-Ahead-Markt), inklusive des Bilanzkreismanagements und den Redispatch-2.0-Pflichten.
Bessere Skalierbarkeit
Für Betreiber mehrerer Anlagen bieten Open-Book-Kooperationen besondere Vorteile. Durch standardisierte Verträge, vertraute Vermarktungsmechanismen und wiederkehrende Finanzierungsmodelle lässt sich das Wachstum effizient skalieren.
Grünstromspeicher für nicht förderfähige Anlagen
Für Anlagen, die keine Förderung erhalten, beispielsweise Post-EEG-Bestandsanlagen oder neue Projekte ohne EEG-Vergütung, ist ein Grünstromspeicher oft die wirtschaftlich sinnvollste Form der Stromvermarktung.
Wenn die EEG-Förderung endet oder von Beginn an kein Tarif zur Verfügung steht, ermöglicht ein Grünstromspeicher inklusive Direktvermarktung eine verlässliche Einnahmequelle. Die Erlöse aus dieser Vermarktung gleichen die wegfallende EEG-Unterstützung aus.
Damit erhalten insbesondere technisch einwandfreie, ältere Anlagen eine tragfähige Refinanzierungsperspektive. Gleichzeitig lässt sich die Direktvermarktungsstruktur optimal mit einer Open-Book-Kooperation verbinden.
Der Open Book-Ansatz legt die Kostenstrukturen offen und ermöglicht so den Abschluss eines Direktvermarktungsvertrages auf einer realistischen und für beide Seiten nachvollziehbaren Grundlage.
Welche rechtlichen Voraussetzungen müssen für die Direktvermarktung von Strom erfüllt sein?
Für eine Stromvermarktung mittels Open Book-Kooperation müssen alle EEG- und EnWG-Vorgaben eingehalten werden. Zudem ist eine vertraglich klar geregelte Transparenzpflicht erforderlich. Damit die Kooperation rechtswirksam, wirtschaftlich tragfähig und energierechtlich einwandfrei umgesetzt werden kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
Vertragsrechtliche Rahmenbedingungen
Der Vertrag regelt die Direktvermarktung des Stroms, die Aufteilung von Markterlösen sowie die Offenlegung aller Kosten- und Ertragsdaten. Darüber hinaus müssen auch Reporting, Datenzugang und der Umgang mit Abweichungen eindeutig festgelegt sein.
EEG-rechtliche Rahmenbedingungen
Auch im Open Book-Modell können Anlagenbetreiber weiterhin von Markterlösen und EEG-Förderungen (Marktprämienmodell §§ 19 ff. EEG) profitieren. Der Kooperationspartner stellt sicher, dass die Betreiber die gesetzlich vorgesehene Marktprämie beanspruchen können. Die erzeugte Energie wird an der Börse vermarktet, während die entsprechenden Herkunftsnachweise gemäß § 80 EEG nicht an Dritte weitergegeben werden. Dadurch wird das Doppelvermarktungsverbot vollständig eingehalten.
Energiewirtschaftliche Anforderungen
Um die eingespeisten Strommengen korrekt zu vermarkten und bilanziell auszugleichen, muss der Kooperationspartner Bilanzkreisverantwortlicher sein. Dazu sind ein anerkanntes Messkonzept und ein gesicherter Netzzugang erforderlich.
Können auch öffentliche Einrichtungen ihren Strom direktvermarkten?
Öffentliche Einrichtungen können grundsätzlich eine Direktvermarktung mittels einer Open Book-Kooperation abschließen. Dieses Vorgehen gewinnt in der Praxis zunehmend an Bedeutung – insbesondere im Zusammenhang mit Klimazielen, stabilen Energiepreisen und Ausschreibungen für erneuerbare Energien.
Damit die Solar-Direktvermarktung möglich ist, muss die Kommune oder öffentliche Einrichtung selbst Betreiber der PV- oder Windpark-Anlage sein.
Die Kommune kann den Strom über einen Direktvermarkter zum aktuellen Marktwert in die Börse einspeisen und bei Anspruch zusätzlich die Marktprämie erhalten.
Die Offenlegungspflichten im Open-Book-Modell sind dabei sogar ein Vorteil, weil sie genau die Transparenz liefern, die öffentliche Stellen brauchen.
Betreibt die Kommune die PV-Anlage selbst (z. B. auf einem Schuldach oder in einem eigenen Solarpark), kann sie:
Was ist der Unterschied zwischen der Solar-Direktvermarktung und einer Eigenverbrauchslösung?
Eine Direktvermarktung mit Marktprämie und eine Eigenverbrauchslösung unterscheiden sich in ihrem Zweck, ihrem Vertragsmodell, ihrem Verbrauchsort und ihrer rechtlichen Struktur. Zwar dienen beide Modelle dazu, erneuerbaren Strom wirtschaftlich zu nutzen, sie verfolgen jedoch sehr unterschiedliche Ansätze.
Bei einer Direktvermarktungs-Kooperation mit Anspruch auf die Marktprämie handelt es sich um einen Vertrag über die Vermarktung von Strom. Dieser wird pro Kilowattstunde (kWh) gemäß Revenue-Share vergütet.
Beim Eigenverbrauch nutzt der Betreiber den selbst erzeugten Strom direkt für den eigenen Bedarf, beispielsweise auf dem eigenen Dach. Bei der Eigenverbrauchslösung lohnt sich der Einsatz von Speichern besonders, da Überschüsse in lukrativen Zeiten eingespeist werden können, während gleichzeitig der Eigenverbrauch optimiert wird.
Somit handelt es sich nicht um eine Vermarktungs-, sondern um eine Versorgungsstrategie. Da die Anlage in direkter Nähe zum Verbrauchsort steht, trägt sie zur Senkung der eigenen Stromkosten bei.





